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Psychotherapeutische Ansätze

Hypnose-Therapie

Die Hypnose-Therapie hat eine sehr alte Vorgeschichte. Nachweisliche Texte sind schon aus der Zeit der Sumerer bekannt, sowie aus dem alten Ägypten oder Griechenland. Eigentlich gibt es die Hypnose solange auch die Menschheitsgeschichte beschrieben wird. Die Hypnose-Behandlung könnte beschrieben werden als eine geführte Meditation mit dem therapeutischen Ziel einer Prozess-Entwicklung des Patienten. Dabei bekommt der Patient alles um sich herum mit. Die Sinneseindrücke sind geschärft und der Patient ist hochkonzentriert und auf den Moment besonders intensiv fokussiert. Der Zustand hat, auch wenn der Ausdruck Schlaf genutzt wird, nichts mit Schlaf im üblichen Sinne zu tun. Es entsteht eher ein Zustand der vergleichbar mit dem langsamen Aufwachen an einem freien Sonntag-Morgen, mit dem Wissen ich werde langsam wach, aber ich brauche noch nicht aufstehen. Eine Zeit bei der die besten Ideen entstehen können.

Hypnose
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Somit erleben wir den natürlichen Zustand der Hypnose täglich, beim Einschlafen und beim Aufwachen. Oft stellt sich die Frage ob der Client (Patient) seinen Willen verliert oder etwas von seinen persönlichsten Geheimnissen preisgeben würde Nein, dem ist nicht so! Der Hypnoti (Patient, oder Client) verliert dabei nicht die Kontrolle über sich, er kann alles hören und auch sprechen. Somit behält der Patient auch immer seinen eigenen Willen. Die Arbeit zielt unteranderem auf die Auseinandersetzung mit den eigenen Glaubenssätzen, mit unseren Gewohnheiten, unseren individuell gemachten Erfahrungen, die unsere Leben bestimmen. Jene Strukturen, die in unserem Unterbewusstsein, welches etwa 90% des Denkens, Handelns und die autonome Steuerung beeinflusst, gespeichert sind und unser Leben bestimmen. Die restlichen 10%, also unser Bewusstsein, welches rational Entscheidungen trifft, überprüft ob neue Erfahrungen in tiefere Schichten unseres Seins eingesetzt oder verarbeitet werden dürfen. Erst wenn beide Seiten (Bewusstsein und Unterbewusstsein) damit übereinstimmen, dass einen neue Erfahrung das Leben verbessern und die Bedürfnisse dadurch gestillt werden, tritt eine Veränderung ein.

Kinesiologie

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Die Kinesiologie wurde Anfang der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts von dem amerikanischen Chiropraktiker George Goodheart (1918-2008) entwickelt.
Kinesiologie bedeutet „Lehre von der Bewegung“ (griech. kinesis = Bewegung, logos = Lehre). Im Mittelpunkt steht der „optimale“ Fluss der Lebensenergie im Körper – der Atem, das Blut, die Lymphe, die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit – alles fließt. Sei dieser natürliche Fluss jedoch gestört, würde der Mensch anfällig für Krankheiten. Alles was stört, stresst nach dieser Lehre den Körper; alles was ihn stresst, schwächt ihn.
Basis von Therapie und Diagnostik ist der kinesiologische Muskeltest. Der Test gilt hier als Indikator zum Auffinden von Faktoren, die die Lebensenergie schwächen.
Das können Allergene und Umweltgifte sein, Krankheitserreger, chronische Entzündungen, Stress, emotionale Konflikte u. v. m.
Im Moment des Stressreizes reagiert der Muskel kurz mit einem willentlich nicht zu steuernden „Abschalten“ – in der Regel einer Muskelschwäche. Wird ein kurzer Druck z. B. auf den Arm ausgeübt, bleibt der Arm im kinesiologischen Sinne entweder stark und „eingerastet“ oder er wird für einen Moment weich und nachgiebig.
Die jeweilige Muskelreaktion gibt dem Therapeuten so Hinweise zur Diagnose oder zur Therapie.

EFT (Emotional-Freedom-Technics)

EFT kombiniert das jahrtausendealte Wissen der chinesischen Akupunktur mit dem der modernen Psychologie. Diese Therapie wird auch als Klopfakupressur bezeichnet und ist nachweislich eine der einfachsten und wirksamsten Techniken, die sanft und dennoch sehr effektiv, positiven und lösenden Einfluss auf emotionale und körperliche Blockaden bewirken kann. Vom EFT-Anwender werden mit den Fingern spezifische Akupunkturpunkte (Punkte auf Energiebahnen [Meridiane] des Körpers) am Kopf, Oberkörper und der Hand mit den Fingern stimuliert, während der Patient sich auf sein Problem konzentriert. Ziel der Behandlung ist, einer Störung in dem Energiesystem des menschlichen Körpers zu finden und die Wiederherstellung des ungestörten Energieflusses. Ähnlich wie bei der klassischen Akupunktur nur ohne Nadeln.

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Trauma-Therapie

Buddah

Das Wort Trauma stammt aus dem Griechischen und bedeutet allgemein Verletzung. Traumata können sowohl körperlich als auch geistig und emotional erlebt werden und sich auf unterschiedliche Weise im Körper manifestieren. Schmerzempfinden oder Unruhezustände können die Folgen eines auch vor langer Zeit erlittenen Traumas sein. Insofern sich keine pathologische-physiologische Ursachen ermitteln und behandeln lassen, ist stets daran zu denken, dass sich emotionale und mentale Verletzungen auch unter anderem in Form von Verspannungen und Schmerzen ausdrücken können. Da das Nervensystem keinen Unterschied macht ob das erfolgte Trauma einen physischen oder einen psychischen Impuls erlitten hat, ist es sinnvoll in der Traumatherapie verschiedene Ansätze zu verfolgen